Heute dreht sich alles um den Rhythmus. Es gibt keinen steilen Anstieg und keinen Pass, vor dem du Respekt haben müsstest, denn der höchste Punkt liegt knapp über 300 Metern. Es geht mal ein Stück bergauf, mal bergab, und so legst du die Kilometer fast unbemerkt zurück.
Die Anstrengung liegt also nicht in den Höhenmetern, sondern in der Länge des Tages, in einer offenen, weiten Landschaft. Das verlangt Geduld. Mach auf halber Strecke eine richtige Pause, iss etwas Kräftiges und lass dich nicht hetzen. Vale do Peso ist ein kleines Dorf, und du erreichst es, wenn dich die Ruhe des Tages ganz erfasst hat. Rechne deine Pausen mit ein, denn bei gut sechs Stunden Gehzeit willst du nicht erst spät am Nachmittag ankommen.