Du lässt Vilarinho hinter dir, und die erste Stunde läuft wie von selbst. Genau das ist die Falle, denn dies ist ein langer Tag. Das Gelände ist freundlich: nirgends ein richtiger Anstieg, dafür eine Reihe kurzer Hügel, die auf und ab gehen. Sie summieren sich in Waden und Fußsohlen.
Der höchste Punkt bleibt niedrig, es geht also eher ums Durchhalten als ums Leiden. Deinen Rhythmus findest du von selbst. In Barcelos begrüßt dich der Hahn, das Symbol der Stadt. Du begegnest ihm überall. Bei gut 7 Stunden unterwegs planst du deine Pause besser vorher ein, statt erst anzuhalten, wenn deine Beine danach verlangen.