An der berühmten Brücke von Puente la Reina fällt die Müdigkeit des Tages von deinen Beinen ab. Hier stoßen die Pilger des Camino Aragonés dazu. Auf einmal ist in den Straßen mehr los, und du hörst wieder andere Sprachen.
Rückblickend war es ein durchschnittlicher Tag mit nur einem echten Anstieg: dem Alto del Perdón, mit den eisernen Pilgerfiguren auf dem Kamm. Danach folgt ein steiler, steiniger Abstieg, der für die Knie anstrengender ist als der Aufstieg für die Waden. Rechne mit reichlich sieben Stunden Gehzeit, Pausen nicht eingerechnet. Pamplona liegt dann schon weit hinter dir. Das letzte Bild des Tages bleibt dir im Gedächtnis: Windräder, die sich langsam über den Kornfeldern Navarras drehen.