Steineichen stehen verstreut im gelben Gras, und zwischen den Stämmen grasen Kühe. So beginnt der Tag: weit, offen und still. Du gehst über breite Wege. Der Höhenunterschied ist gering, und unterm Strich geht es vor allem bergab.
Gut sechs Stunden bist du unterwegs, und vor allem die Strecke zählt. Schatten gibt es kaum, also bestimmt die Sonne dein Tempo. Dann taucht Salamanca auf. Du überquerst den Tormes über die römische Brücke, über dir die Kathedralen in warmem Sandstein. Eine Stadt, in der man gern kurz innehält. Hinter dir bleiben die Eichen und die weiten Felder zurück, golden im späten Licht.