Du lässt Guillena ohne viel Aufhebens hinter dir: ein paar Straßen, dann stehst du auch schon mitten zwischen den Feldern. Der zweite Tag ist ein ruhiger Tag. Der Weg steigt langsam an, in Richtung der Hügel der Sierra Norte, und wirklich bergab geht es kaum.
Gut 300 Meter bergauf klingen nach wenig. Aber sie verteilen sich über den ganzen Tag, du spürst sie also vor allem in den Beinen und nicht als steile Wand. Du bist knapp fünf Stunden unterwegs. Auf den offenen Abschnitten gibt es kaum Schutz vor der Sonne. Startest du am Morgen, erreichst du Castilblanco de los Arroyos, bevor es richtig heiß wird. Dann bleibt dir der Nachmittag für ein bisschen Wäschewaschen, einen Drink auf der Terrasse und Füße hoch.