Montamarta lässt du schnell hinter dir. Noch ein paar letzte Häuser, dann führt der Weg hinaus ins offene Land. Felder, ein weiter Himmel, ein Pfad, der ruhig dahinzieht. Die Hügel sind sanft, und du vergisst sie fast. Es ist ein leichter Tag, ideal, um in deinen Rhythmus zu finden und die Gedanken schweifen zu lassen.
Sechs Stunden Gehzeit reichen aber, um die Füße zu spüren. In Granja de Moreruela kommst du an eine Weggabelung: Hier kannst du auf den Camino Sanabrés abbiegen. Beide Wege führen nach Santiago. Zuerst gehst du ins Dorf, Schuhe aus, Rucksack ab. Welchen Weg du nimmst, kann ruhig bis morgen warten.