Der Nebel hängt tief zwischen den Granitblöcken, wenn du Castro Laboreiro hinter dir lässt. Die Landschaft ist kahl und weit. Du hörst vor allem den Wind und irgendwo eine Kuhglocke.
Der erste Abschnitt liegt hoch und offen. Unterwegs verlässt du Portugal und betrittst Spanien. Stell deine Uhr gleich eine Stunde vor, sonst stimmt deine Planung nicht mehr. Danach geht es vor allem bergab, insgesamt gut 1300 Meter. Das fordert deine Knie, besonders gegen Ende. In Cortegada wartet eine öffentliche Albergue. Geh den Abstieg ruhig an, dann kommst du mit guten Beinen an.