Deine Beine merken heute wenig vom Tag, dein Kopf dafür umso mehr. Es ist eine leichte Etappe von gut vier Stunden. Die Hügel rollen auf und ab, doch nirgends beißen sie wirklich zu. Praktisch, wenn dir die letzten Tage noch in den Waden stecken.
Größtenteils gehst du an der Küste entlang, über Sand und zwischen niedrigem Gestrüpp. Der Atlantik ist ständig in Hörweite. Vor allem der Wind bestimmt, wie sich der Tag anfühlt, denn auf den offenen Abschnitten gibt es wenig, was dich schützt. Du hast genug Zeit, innezuhalten, niemand treibt dich an.
Gegen Ende lässt du die Küste hinter dir und gehst ins Dorf hinein. In Vila do Bispo ist es ruhig in den Straßen. Schuhe aus, eine Terrasse und zusehen, wie das Dorf seinen Nachmittag verbringt.