Golegã empfängt dich ruhig. Pferde gehören hier zum Straßenbild, denn der Ort gilt als die Pferdestadt Portugals. Du spürst jeden Schritt des Tages in den Beinen, und das ist kein Wunder: Du bist rund 32 Kilometer gelaufen und warst gut acht Stunden unterwegs.
Mit Steigungen hat das wenig zu tun. Santarém liegt hoch oben auf seinem Hügel, danach geht es vor allem bergab, und das Land bleibt offen und flach. Gerade diese Ebene macht den Tag anstrengend: wenig Schatten, wenig Abwechslung und eine Strecke, die einfach nicht kürzer wird. In Erinnerung bleibt dir das weite Tal mit geraden Wegen entlang der Felder und einem Horizont, der partout nicht näher kommen will.