Du verlässt Padrón mit einem seltsamen Gefühl. Es ist der letzte Morgen, deine Beine kennen die Routine, und dein Kopf will noch nicht ankommen. Ab hier teilst du den Weg mit den Pilgern auf dem Caminho Português Central. Es wird also voller, und du begegnest denselben Albergues wieder.
Es sind rund 23 Kilometer, hügelig, mit gerade genug Auf und Ab, damit deine Beine noch ein letztes Mal arbeiten müssen. Zuerst geht es durch Wald und an Feldern entlang. Später rücken Häuser und Asphalt immer näher. In Santiago folgst du den Pfeilen durch die Altstadt, bis du auf der Praza do Obradoiro stehst, direkt vor der Kathedrale. Rucksack ab, rücklings auf die Steine legen und nach oben schauen.