Vila do Bispo lässt du schnell hinter dir: ein paar Straßen, die letzten weißen Häuser, und dann öffnet sich das Land. Kein Trubel, kaum Verkehr. Nur der Wind, der dich vom ersten Schritt an begleitet.
Es ist ein leichter Tag. Der Weg steigt und fällt gemächlich, und der höchste Punkt bleibt niedrig. Deine Beine haben wenig zu tun, dein Kopf umso mehr. Fast 6 Stunden Gehzeit, aber es fühlt sich kürzer an. Richtung Sagres wird die Landschaft kahler und weiter. Du riechst das Meer, bevor du es siehst. Am Ende biegen sich niedrige Sträucher im Wind, und hinter den Klippen rollt der Atlantische Ozean bis zum Horizont.