Bei Melide verändert sich der Camino. Dort trifft der Primitivo auf deine Route, und die Pilger von diesem Weg laufen ab hier mit dir. Der Weg fühlt sich plötzlich weniger wie dein eigener an.
Bis dahin ist es noch ruhig. Von Palas de Rei aus gehst du durch Wald, vorbei an Weiden und durch kleine Weiler. Der Weg führt ständig bergauf und bergab, und die Abstiege fordern deine Knie genauso wie die kleinen Anstiege deine Beine. Du bist gut 8 Stunden unterwegs. Geh es also ruhig an. Melide ist bekannt für seinen Pulpo, ein guter Grund, dich kurz hinzusetzen.
In Arzúa stößt auch der Camino del Norte dazu. Es ist lebendig dort, und es gibt eine öffentliche Albergue. Stell deinen Rucksack ab und leg die Füße hoch. Die hast du dir verdient.