Zwischen Gras und Wind liegen die Ruinen eines alten Pilgerhospitals. Viel mehr als ein paar Steine sind es nicht, aber du verstehst sofort, warum es hier einmal nötig war. Das ist die Hospitales-Route: hoch über die Berge, rund 960 Höhenmeter im Aufstieg, mit dem höchsten Punkt auf etwa 1200 Metern. Über weite Strecken gibt es kein Dorf, kein Wasser und keine Bar. Nimm also genug Wasser und Proviant mit.
Bei Nebel, Schnee oder schlechtem Wetter gehst du nicht über die Berge, sondern über Pola de Allande. Diese Route ist etwa 29 Kilometer lang, mit Dörfern und einer Übernachtungsmöglichkeit unterwegs. Bei Montefurado treffen beide Wege wieder zusammen. In Berducedo wartet eine öffentliche Pilgerherberge. Schau beim Aufbruch genau in den Himmel und geh in deinem eigenen Tempo. Die Berge laufen schon nicht weg.