Eukalyptus und Kiefern, Waldwege, Weiden und kleine Dörfer. So sieht dein letzter Tag aus. Es ist eine ruhige Etappe, leicht hügelig und mit nur ein paar kurzen Anstiegen. Ab jetzt gehst du auf demselben Weg wie die Pilger auf dem Camino Francés, es wird also voller. Das gehört dazu.
Je näher Santiago rückt, desto dichter wird die Bebauung. Du kommst am Flughafen vorbei, gehst über den Hügel Monte do Gozo und schlängelst dich durch die Vororte. Erst ganz zum Schluss wird aus dem Pfad Gehweg und Kopfsteinpflaster. Durch die Altstadt gelangst du auf den Platz vor der Kathedrale. Bleib einen Moment stehen. Wenn du dich danach noch einmal umdrehst, siehst du in der Ferne die grünen Hügel Galiciens, aus denen du gekommen bist.