Du läufst in Évora ein, und die Stadt nimmt dich sofort gefangen: weiße Häuser, alte Mauern, ein römischer Tempel, der einfach mitten im Zentrum steht. So darf ein Tag enden.
Rückblickend war es vor allem ein langer Tag, kein steiler. Es geht gemächlich bergauf und bergab durch das offene Land des Alentejo, mit Korkeichen und viel Himmel über dir. Richtig anstrengend wird es nirgends, aber gut sechs Stunden Gehzeit verlangen trotzdem nach einem guten Rhythmus. Die Landschaft ist weit und unaufgeregt, und genau darin liegt der Charme dieses Tages. Sobald du in Évora bist, stellst du deinen Rucksack ab und genießt die Stadt. Nimm dir die Zeit dafür, sie hat es verdient.