Getreidefelder bis zum Horizont, ein Himmel, der größer wirkt als zu Hause, und ein Weg, der immer geradeaus führt. Das ist die Meseta. Die Anstiege und Abstiege sind kaum der Rede wert, aber Schatten gibt es kaum, und der Wind packt dich von der Ebene her. Es ist ein leichter Tag, ideal, um einfach in Ruhe zu laufen.
Hontanas liegt in einer Talmulde versteckt. Du siehst das Dorf erst, wenn du fast davorstehst. Weiter vorn steht die Ruine des Klosters San Antón mit einem großen Bogen über der Straße. Dann folgt Castrojeriz, ein langgezogenes Dorf entlang der Route. Über den Dächern liegt der Hügel mit den Resten einer Burg, goldgelb im späten Licht.