Die Weinterrassen am Douro liegen noch im Morgenschatten, wenn du Mesão Frio hinter dir lässt. Kurz darauf führt die Route hinein in die Berge. Ein steiler Anstieg von fast 400 Metern gibt gleich den Ton an: kurz, hart und ohne Umweg. Oben blickst du zurück über das Tal – zumindest, wenn die Sicht klar ist.
Danach geht es vor allem bergab, und das spürst du in Knien und Zehen. An diesem Tag steigst du mehr ab, als du hinaufgehst. Amarante empfängt dich am Tâmega. Du gehst über die alte Steinbrücke in die Stadt hinein, die Kirche São Gonçalo liegt direkt am Wasser. Rechne mit gut 9 Stunden Gehzeit, Pausen nicht mitgerechnet.